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Ein Staatsverweigerer entführt einen Gemeindemitarbeiter

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Ein Staatsverweigerer entführt einen Gemeindemitarbeiter

Hinzugefügt am 5. Mai 2026 | by Markus Zöbeli | Uncategorized |

(Textbeitrag NZZ vom 5. Mai 2026 / von Tobias Marti)

Nun zeigt sich: Der Mechaniker plante offenbar einen Mord. Der Fall im Züricher Oberland führte dazu, dass der Nachrichtendienst die Szene ins Visier nimmt.

Es ist der Abend des 13. Februar 2025, als sich auf dem Parkplatz der Gemeindeverwaltung Pfäffikon eine Szene wie im Krimi abspielt. Ein Mann wartet, bis ein Mitarbeiter des Betreibungsamts das Gebäude verlässt und in sein Auto steigt. Dann setzt er sich mit vorgehaltener Waffe zu ihm in den Wagen. Er will den Mann entführen. Doch der Plan des Entführers geht schief: Bereits nach kurzer Zeit gelingt dem 27-jährigen Angestellten der Verwaltung die Flucht.

Zwei Wochen später verhaftet die Polizei in Hittnau, wenige Kilometer vom Ort der gescheiterten Entführung entfernt, einen Verdächtigen in seinem Wohnhaus. Schwerbewaffnete Polizisten stürmen die Liegenschaft, die Aktion dauert Stunden. Am Ende führen die Polizisten einen Bewohner des Hauses ab. Und sie tragen mehrere Waffen und diverse Munition aus dem historischen Fabrikgebäude.
Später wird sich zeigen: Beim Entführer handelt es sich um einen 64-jährigen Mechaniker aus der Region Zürich mit Verbindungen in das Milieu der Staatsverweigerer. Josef Hirz (Name geändert) lag mit seiner Gemeinde im Streit, der betroffene Mitarbeiter soll bei dessen Pfändung beteiligt gewesen sein. Nachbarn beschreiben Hirz als jemanden, der den Staat und das Bezahlen von Steuern ablehne. Der Mann sei während der Pandemie schwierig geworden.

Rund vier Monate sitzt Josef Hirz in Untersuchungshaft. Im Juni 2025 kommt er unter Auflagen auf freien Fuss. Am Dienstag teilte die Zürcher Staatsanwaltschaft nun mit, dass sie am Bezirksgericht Pfäffikon Anklage gegen Hirz erhoben hat. Wegen Freiheitsberaubung und Entführung, Vergehen gegen das Waffengesetz und strafbarer Vorbereitungshandlungen zu Mord.

Der Entführungsfall, der als neue Eskalationsstufe der Staatsverweigerer-Szene gilt, verlief also brutaler als bisher bekannt: So soll Hirz «planmässige konkrete Vorkehrungen zur Tötung des Opfers» getroffen haben, wie die Zürcher Staatsanwaltschaft ausführt. Wie genau diese Vorbereitung ausgesehen hat, führt die Behörde auf Anfrage nicht aus.

Die Waffe, mit der Hirz den Gemeindemitarbeiter in das Auto gezwungen habe, sei geladen gewesen. Der Beschuldigte habe den Gemeindemitarbeiter mit dem Tod bedroht. Inzwischen arbeitet dieser wieder als Betreibungsbeamter.

Weiter haben die Ermittlungen ergeben, dass Josef Hirz auch für zwei anonyme Drohschreiben verantwortlich sein dürfte. Diese gingen 2023 bei seiner Wohngemeinde ein. Gemäss der Anklage geriet Hirz ab 2020 in Auseinandersetzung mit verschiedenen Ämtern, darunter auch mit dem Betreibungsamt Pfäffikon.

Die Staatsanwaltschaft fordert für den teilweise geständigen Mann eine mehrjährige unbedingte Freiheitsstrafe. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Vom Mechaniker zum Entführer
Wie aus einem Mechaniker ein Entführer mit Mordabsichten werden konnte, dürfte ein zentraler Punkt des Prozesses am Bezirksgericht Pfäffikon werden. Über Josef Hirz ist inzwischen einiges bekannt.

Der Mann arbeitet dreissig Jahre lang als selbständiger Mechaniker. Er macht sich einen Namen in seinem Metier. Jedenfalls zieht es Kunden aus ganz Europa in die Werkstatt im Zürcher Oberland.

Als ihn vor einigen Jahren einmal die lokale Wochenzeitung in seiner Werkstatt besucht, betont er, wie wichtig es ihm sei, Dinge zu reparieren, statt sie wegzuwerfen. Er wehre sich gegen die «Wegwerfgesellschaft».

Doch während der Pandemie verändert sich der Mechaniker. Er und seine Partnerin treten aus dem lokalen Gewerbeverein aus. In einem Protokoll im Herbst 2020 hält der Verein fest, trotz Nachfrage habe man keine Begründung für den Austritt erhalten.

Auch die Behörden machen Bekanntschaft mit Josef Hirz. Von einem Jahr auf das andere zahlt er keine Steuern mehr, Betreibungen ignoriert er. Wenn er auf das Amt kommt, dann fangen die Diskussionen an. Laut Insidern betrachtet er den Staat als illegitime, private Firma, und auf Ämtern verwendet er pseudojuristische Dokumente, die auf den einschlägigen Kanälen der Szene verbreitet werden.

Nachrichtendienst nimmt die Szene ins Visier
Die kurzzeitige Entführung hat Folgen. Seither nimmt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) die Staatsverweigerer-Szene ins Visier. Ziel sei es, ein Lagebild zu erstellen und allfällige Organisationsstrukturen von gewalttätigen Staatsverweigerern zu identifizieren, teilte der NDB vergangenes Jahr der NZZ mit.

Bis jetzt fehlt es in der Schweiz an einem Überblick über die Grösse der Szene. Unklar ist auch, wie stark die Extremisten vernetzt und gewaltbereit sind. In Deutschland gehen die Behörden von rund 25 000 Reichsbürgern und Staatsverweigerern aus. In der Schweiz gibt es bis jetzt einzig die Schätzung des Kriminologen Dirk Baier, der von bis zu 3000 Personen spricht.

Thomas Winkler ist Präsident des Zürcher Verbands der Betreibungsbeamten und Leiter des Betreibungsamts in Dietikon. Er beobachtet bei einem kleinen Teil der Szene eine weitere Radikalisierung. «Das ist eine beunruhigende Entwicklung.»

Die Ämter seien relativ gut geschützt, sagt Winkler. Alle Gemeinden hätten Sicherheitskonzepte für heikle Situationen, die regelmässig überprüft würden. Schwieriger sei es jedoch bei Hausbesuchen oder beim Verlassen des Amtes.

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