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Die Arbeitslosenkassen sind am Limit

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Die Arbeitslosenkassen sind am Limit

Hinzugefügt am 20. März 2026 | by Markus Zöbeli | Uncategorized |

(Textbeitrag NZZ vom 19. März 2026 / von Jürg Meier)

Statt Auszahlungen zu beschleunigen, lähmt ein neues IT-System die Ämter. Das Seco beteuert, die Situation bessere sich. Dennoch warten Arbeitslose monatelang auf ihr Geld, und beim Personal der Kassen kommt es zu Krankheitsausfällen und Kündigungen.

Rund zehn Jahre lang hat das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mit einem externen Anbieter an einer neuen Lösung für die Erfassung von arbeitslos gewordenen Menschen und die Auszahlung der Arbeitslosenentschädigung gearbeitet. Am 6. Januar wurde das System eingeführt – und sorgte sofort für massiven Ärger: Die neue Software war extrem langsam und stürzte teilweise ab. Bei den Arbeitslosenkassen bildeten sich rasch gewaltige Pendenzenberge, woraufhin Tausende Versicherte wochen- oder gar monatelang auf ihre Auszahlungen warten mussten.

Das Seco beschwichtigt
Das Seco versucht seither, die Wogen zu glätten. Anfang März trat Jérôme Cosandey, Leiter der Direktion für Arbeit beim Seco, vor die Medien und versprach eine baldige Rückkehr zur Normalität. Die Leistungen für den Februar seien bis auf wenige Ausnahmen ausbezahlt worden. Mit Blick auf die Rückstände bei den Neuanmeldungen gab sich Cosandey zuversichtlich: Man gehe davon aus, «in wenigen Wochen am Ziel zu sein».

Doch die Lage bleibt prekär, wie Informationen der NZZ zeigen. Ruft man etwa bei der Walliser Arbeitslosenkasse an, bekommt man dort eine Nachricht vom Band zu hören: Wegen Informatikproblemen, die man nicht beeinflussen könne, sei die Bearbeitung der Dossiers derzeit verlangsamt und die Telefonleitung bleibe geschlossen. Bei der Kasse in Freiburg heisst es ab Band, das Team konzentriere sich momentan voll auf die Dossiers, die Telefonleitung sei «zurzeit überlastet». Bei dringenden Anliegen wird ein persönlicher Besuch an den Schaltern in Bulle oder Freiburg empfohlen.

Neues System ist «extrem langsam»
«Die Situation in den Kassen bleibt sehr angespannt», bestätigt Jean-Claude Frésard, Direktor der Kantonalen Arbeitslosenkasse Wallis und gleichzeitig Präsident des Verbandes der öffentlichen Arbeitslosenkassen (VAK). Das neue System leide weiterhin unter erheblichen Leistungsproblemen und sei extrem langsam. «Vorgänge, die uns früher wenige Sekunden kosteten, dauern nun 15 bis 20 Minuten», sagt er. Das erkläre viele der derzeitigen Verzögerungen.

Der Kassendirektor Frésard muss inzwischen eigenhändig eingreifen, um die drängendsten Probleme zu lösen. So verhindern technische Probleme im System, dass die Gelder an gewisse Begünstigte ausbezahlt werden. «Anfang Woche musste ich dem Seco Mahnungen für fünf Versicherte schicken, die seit Wochen auf ihr Geld warten.»

In einem der NZZ bekannten Fall wartet ein Berechtigter seit über vier Monaten auf seine erste Zahlung. Der Mann, der in Trennung lebt und drei Kinder hat, ist langsam verzweifelt. Er könne weder Miete noch Steuern noch Alimente bezahlen, sagt er. Der vollständige Einkommensausfall seit November treffe seine Familie direkt: Für Weihnachtsgeschenke oder ein Präsent zum kürzlichen Geburtstag eines seiner Kinder habe schlicht das Geld gefehlt.

Die Situation ist aber nicht nur für die Arbeitslosen belastend, sondern auch für die Mitarbeitenden der Arbeitslosenkassen. Das Seco leiste zwar enorme Arbeit bei der Behebung der dringendsten Fehler, betont der Verbandspräsident Frésard. Dadurch habe sich die Situation verbessert. Seine eigene Kasse schaffe es inzwischen, bei Neuanmeldungen das Geld immerhin nach rund 45 Tagen auszuzahlen – mit dem alten System lag diese Frist bei 35 Tagen.

«Aber diese vernünftigen Fristen erreichen wir nur um den Preis eines ausserordentlichen Drucks», sagt Frésard. Seit Ende letzten Jahres haben die Mitarbeitenden 2000 Überstunden geleistet. Wegen des neuen Systems musste er bereits zwei krankheitsbedingte Ausfälle und zwei Kündigungen verzeichnen. «Das Seco hat noch nicht vollständig realisiert, welchen Preis die Mitarbeitenden der Kassen derzeit zahlen», sagt er darum. Viele andere der rund dreissig Arbeitslosenkassen in der Schweiz befänden sich «in einer ganz ähnlichen Situation wie wir», ergänzt der Verbandspräsident.

Pendenzenberger bei den Dossiers
Um seine Fachspezialisten zu entlasten, stellt Frésard nun sieben Leute ein, unter ihnen solche, die beim RAV als arbeitslos gemeldet sind. Die neue Software wird so ironischerweise zum Arbeitsbeschaffungsprogramm: Die neuen Mitarbeiter werden möglichst rasch für einfache Aufgaben ausgebildet, «damit sich unsere Fachleute darauf konzentrieren können, die Pendenzenberge bei den Dossiers abzuarbeiten».

Das Seco ist sich der angespannten Lage in den Vollzugsstellen bewusst. Auf Anfrage räumt die Behörde ein, dass «die aktuelle Lage auch für das Seco noch nicht zufriedenstellend» sei. Man bedaure, dass die unzureichende Geschwindigkeit des Systems zu einer «erheblichen Mehrbelastung» für die Mitarbeitenden der Arbeitslosenkassen führe, die häufig abends oder am Wochenende arbeiten müssten. Das Seco greife den Kassen in verschiedener Art und Weise unter die Arme: Um in den Monaten Januar bis April 2026 eine schnelle Auszahlung zu gewährleisten, sei ihnen etwa bei der Prüfung der Anträge vorübergehend ein grösserer Handlungsspielraum eingeräumt worden.

Gleichzeitig verteidigt man sich in Bern und versprüht weiterhin Zuversicht: Die komplexe Migration von mehreren hundert Millionen Datensätzen über Weihnachten sei mit einer Quote von 99,9 Prozent erfolgreich verlaufen. Zudem sei es seit über einem Monat zu keinen schwerwiegenden technischen Störungen mehr gekommen. Die «erforderliche technische Systemstabilität» sei nun erreicht, die Performance werde täglich verbessert und man sei auf einem guten Weg. Die Analysen deuteten auf einen kontinuierlichen Rückgang der Verzögerungen hin, heisst es weiter.

Bei den Arbeitslosenkassen teilt man diesen Optimismus nicht. Wann das System wieder normal laufen wird, weiss auch der Verbandspräsident Frésard nicht: «Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung», sagt er. Der Berg von nötigen Systemkorrekturen sei derart gross, dass man derzeit völlig im Ungewissen sei, ab wann der Betrieb wieder reibungslos funktionieren werde.

Für eine echte Entlastung der Arbeitslosenkassen wäre es laut Frésard etwa zentral, dass sogenannte einfache Zahlungen künftig automatisiert werden – also Standardfälle, in denen sich beim Versicherten im Vergleich zum Vormonat absolut nichts verändert hat. Wenn jedoch selbst solche Routineabläufe oder das Einlesen von Dokumenten zeitaufwendig und komplex bleiben, zieht der Kassenchef ein bitteres Fazit: «Der ausserordentliche Druck auf unsere Mitarbeitenden wird bestehen bleiben.»

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