Kritik an Umsetzung der E-ID Hinzugefügt am 17. April 2026 | by Markus Zöbeli | Uncategorized | (Textbeitrag Ktipp vom 9. April 2026 / von Thomas Schwendener) Finanzbehörde des Bundes kritisiert Umsetzung der E-ID Am 28. September letzten Jahres sagte die Stimmbevölkerung knapp Ja zum elektronischen Identitätsausweis (E-ID). Vor der Abstimmung hatten Kritiker vor Lücken beim Daten- und Konsumentenschutz gewarnt (K-Tipp 14/2025). Nun bestätigt die Eidgenössische Finanzkontrolle zentrale Kritikpunkte. In einem Bericht hält sie fest, dass Internethändler über die E-ID mehr Daten abfragen könnten als erforderlich. Dadurch bestehe das Risiko, dass unnötige Daten gesammelt würden. Zudem sei es erstaunlich, dass noch «derart viele Arbeiten an der E-ID» offen seien, etwa die Verschlüsselung der Benutzerdaten. Der Ausweis sollte 2026 eingeführt werden. Gegen die Abstimmung ist eine Beschwerde beim Bundesgericht hängig. Die Finanzkontrolle fordert zusätzliche Massnahmen zum Datenschutz und verlangt, dem Projekt genügend Zeit und Mittel einzuräumen, um das Vertrauen der Bevölkerung nicht zu verspielen. Das Bundesamt für Justiz schreibt in einer eigenen Mitteilung: Man plane Massnahmen für den Datenschutz. So soll die Abfrage der AHV-Nummer aus der E-ID einzig für gesetzlich berechtigte Stellen möglich sein.