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Schulden in der Stadt Zürich

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Schulden in der Stadt Zürich

Hinzugefügt am 7. April 2026 | by Markus Zöbeli | Uncategorized |

(Textbeitrag Tages-Anzeiger vom 31. März 2026 / von Oliver Camenzind)

Ein neuer Bericht zeigt, dass die Zahl der Betreibungen in Zürich leicht sinkt. Das hat mit der Gentrifizierung zu tun. Doch auch das Verhältnis der Geschlechter ist interessant und welcher Zürcher Stadtkreis die höchste Betreibungsquote hat.

In Kürze:

  • Die Konferenz der Stadtammänner und Stadtamtsfrauen der Stadt Zürich legt ihren Jahresbericht vor.
  • Besonders in einkommensschwachen Quartieren sanken die Betreibungen überproportional stark.
  • Eine Gesetzesrevision begrenzt Krankenkassenbetreibungen auf zwei pro Jahr und Person.

Die Betreibungsämter der Stadt Zürich haben viel zu tun: Die Zahl der Betreibungen ist im vergangenen Jahr zwar leicht zurückgegangen. Die Gesamtsumme der geforderten Geldbeträge bleibt aber hoch. Das geht aus dem Bericht über das Geschäftsjahr 2025 hervor, den die Konferenz der Stadtammänner und Stadtamtsfrauen der Stadt Zürich vergangene Woche publiziert hat.

Auf den ersten Blick sieht es nach einer positiven Entwicklung aus: Die Zahl der Betreibungen in der Stadt Zürich ist zurückgegangen. So wurden 2024 gut 120’000 Betreibungen angestrengt. Im vergangenen Jahr waren es 110’000. Das ist ein Rückgang um 8 Prozent.

Weniger Betreibungen – trotz wachsender Bevölkerung
Auch im Verhältnis zur Bevölkerung sind die Zahlen gesunken: Die Betreibungsquote lag 2025 bei 25 Prozent. Das heisst: Rein rechnerisch gesehen, ist jede vierte Person im Stadtgebiet betrieben worden. Vor zehn Jahren lag dieser Wert noch bei über 30 Prozent. Ende der 1980er-Jahre betrug er weniger als 20 Prozent.

Bei näherer Betrachtung dokumentieren diese Zahlen aber auch problematische Entwicklungen. So ist die Zahl der Betreibungen am stärksten in den Stadtkreisen 12, 4 und 10 zurückgegangen –also in Quartieren mit einem hohen Anteil an einkommensschwachen Haushalten.

Für diesen Umstand hat Yves de Mestral einen simplen Erklärungsansatz. Er ist Präsident der Konferenz der Stadtammänner und Stadtamtsfrauen und Herausgeber des Jahresberichts. De Mestral beobachtet, dass die Zahl der Betreibungen sinkt, wenn die Aufwertung eines Stadtteils voranschreitet. «Arme Menschen und ihre Schulden werden einfach aus der Stadt verdrängt.»

Wenn Bewohnerinnen und Bewohner mit Geldsorgen zum Beispiel von Schwamendingen nach Dietikon ziehen, sinkt die Betreibungsquote zwar in Schwamendingen, steigt aber in Dietikon. Armut und Verschuldung verschwinden also nicht – sie verschieben sich nur.

Frauen machen in Zürich weniger Schulden als Männer
Am höchsten ist die Betreibungsquote im Kreis 1. Hier gab es 2025 sogar mehr Betreibungen als Einwohnerinnen und Einwohner, die Quote lag bei 101 Prozent. Erstaunlich ist auch der Betrag, den die Gläubiger mit 6000 Betreibungen einfordern wollten: 1,2 Milliarden Franken. Das macht im Schnitt 200’000 Franken pro Betreibung.

Noch höher liegen die Forderungen im Kreis 8. Hier verlangen die Gläubiger mit 4800 Betreibungen die Herausgabe von 1,15 Milliarden. Das ergibt im Schnitt 240’000 Franken pro Betreibung. Im Kreis 2 belaufen sich die Forderungen auf 600 Millionen Franken. Über die ganze Stadt gesehen, beträgt der Forderungsbetrag 3,5 Milliarden Franken.

Diese Zahlen sind enorm. Sie kämen vor allem auf zwei Arten zustande, sagt de Mestral. Zum einen haben im Stadtzentrum und im Seefeld viele Banken und Versicherungsgesellschaften ihren Hauptsitz. Und diese seien oft mit besonders hohen Betreibungen konfrontiert.

Ausserdem gebe es immer wieder Betreibungen, die jeder Grundlage entbehrten und Fantasiebeträge einforderten: «In der Schweiz kann jeder jeden betreiben.» Hält eine Schuldnerin oder ein Schuldner eine Betreibung für überzogen, kann sie oder er einen Rechtsvorschlag machen. Dann muss ein Gericht die Forderungen prüfen. Zur Pfändung kommt es nur, wenn das Gericht eine Betreibung als gerechtfertigt einstuft.

60’000 der 110’000 Betreibungen waren im Jahr 2025 an Männer adressiert. Von diesen Schuldnern forderten Gläubiger 2025 rund eine Milliarde Franken. Gegen Frauen gab es mit 31’000 derweil nur halb so viele Betreibungen. Die Forderungen beliefen sich auf einen Betrag von «bloss» 120 Millionen Franken. Die übrigen Betreibungen betrafen Unternehmen.

Krankenkassen dürfen nicht mehr beliebig viele Betreibungen anstrengen
Die markanteste Veränderung im Vergleich zu früheren Jahren betrifft die Absender der Betreibungen. Traditionellerweise waren es die Krankenkassen, die am meisten Privatpersonen betrieben haben. Nun wurden sie von den Steuerämtern überholt. Das hat mit einer nationalen Gesetzesrevision zu tun, die Yves de Mestral und seine Stadtzürcher Berufskolleginnen und -kollegen angestossen haben.

Bisher durften Krankenkassen so oft betreiben, wie sie wollten. Gewisse Versicherungen schickten säumiger Kundschaft deshalb bis zu zehn Betreibungen pro Jahr – wobei sie jedes Mal happige Bearbeitungsgebühren auf die Prämien draufschlugen und dadurch zusätzliche Einnahmen generierten.

Aus der Sicht von de Mestral war diese Praxis unhaltbar. «Die Schuldner, die ohnehin mit finanziellen Engpässen zu kämpfen hatten, mussten dadurch noch mehr zahlen. Sie hatte ausserdem zur Folge, dass 25 bis 30 Prozent der von uns bearbeiteten Betreibungsbegehren von Krankenversicherern stammten.» Deshalb hat er dem Departement des Innern von Bundesrat Berset 2020 einen Vorschlag gemacht. Dieser sah vor, dass Krankenkassen ihre Versicherten bloss noch zweimal pro Jahr betreiben dürfen.

Dieser Vorschlag hat sich nun schweizweit durchgesetzt. Eine zusätzliche Verordnungsänderung, die die Höhe der Bearbeitungsgebühren limitieren solle, befinde sich leider noch immer in Arbeit, sagt de Mestral.

Die Reform zeigt aber bereits Wirkung: Betreibungen von Krankenkassen sind in der Stadt Zürich um 25 Prozent zurückgegangen, im Kanton sogar um 29 Prozent. Die geltend gemachten Forderungen sind auf Stadtgebiet von 37,5 Millionen Franken um 12 Prozent auf 33 Millionen gesunken. Im Kanton dürften die Forderungen von Krankenkassen 2025 sogar um 31 Millionen Franken tiefer ausgefallen sein als im Vorjahr.

Betreibungen von über 3 Milliarden sind unklar
Im Gegensatz zu allen anderen Gläubigern kommen die Krankenkassen immer zu ihrem Geld. Notfalls steht die Ausgleichskasse – also der Kanton – für Ausfälle gerade. Von solchen Privilegien können andere Gläubiger nur träumen. Sie bleiben im Zweifelsfall auf Ausfällen sitzen.

Wie hoch diese insgesamt sind, ist auch für Yves de Mestral schwierig einzuschätzen. Seine Behörde hat 2025 zwar 196 Millionen Franken eingetrieben und an Gläubiger abgeliefert. Die Forderungen der restlichen Betreibungen, immerhin 3 Milliarden,  seien entweder ungerechtfertigt, würden aufgeschoben, um Verjährungen zu verhindern. Oder müssten als Verlust hingenommen werden.

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