Fachkräftemangel führt zu Ämterzusammenlegung Hinzugefügt am 9. Dezember 2025 | by Markus Zöbeli | Uncategorized | (Textbeitrag Tages-Anzeiger vom 8. Dezember 2025 / von Rafael Rohner) Die beiden Gemeinden Seuzach und Elgg im Bezirk Winterthur wollen bei Betreibungen stärker zusammenarbeiten. Der vergrösserte Betreibungskreis würde neu 15 Gemeinden umfassen. Die Betreibungskreise Elgg und Seuzach sollen im kommenden Frühling zu einem gemeinsamen Betreibungskreis mit Sitz in Seuzach zusammengelegt werden. Das schreiben die beiden Gemeinden in einer gemeinsamen Mitteilung. Derzeit sei man mit vertraglichen Vorbereitungen und organisatorischen Arbeiten beschäftigt. Hauptgründe für den Zusammenschluss seien der Fachkräftemangel und die ungünstige Bürosituation im Gemeindehaus in Elgg. In Seuzach bestünden derzeit personelle Engpässe. Auch das Betreibungsamt Elgg litt in der Vergangenheit unter längeren Vakanzen und musste temporäre Aushilfen einsetzen. Hinzu komme, dass die Räume im Gemeindehaus Elgg nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprächen. Da das Betreibungsamt Seuzach seit Anfang Jahr über moderne, erweiterbare Büros verfüge und das Personal in Elgg wieder vollzählig sei, biete sich die Zusammenlegung als zweckmässige und zukunftsgerichtete Lösung an. Der neu gebildete Betreibungskreis würde mit einem Zusammenschluss insgesamt 15 Gemeinden des Bezirks Winterthur umfassen. Alle betroffenen Gemeinden haben dem Vorhaben grundsätzlich zugestimmt, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der Sitz des neuen Betreibungsamtes ist an der Birchstrasse 4 in Seuzach vorgesehen. Die Räume müssten leicht erweitert werden, um das zusätzliche Personal aufzunehmen. Ziel sei es, den neuen Betreibungskreis im Frühling 2026 in Betrieb zu nehmen – «vorausgesetzt, alle Genehmigungen liegen rechtzeitig vor».